Juan Carlos Mortensen hat sowohl im Poker als auch im Leben eine klare Fokussierung. Wahrscheinlich ist es dieser siegreiche Geist, der auf die Erlangung der wichtigsten Ziele nicht verzichtet. Sein Spielstil und seine Erfolge reflektieren treu seine persönliche Biografie, welche typisch für jemanden ist, der Mut hat etwas zu wagen. Nicht umsonst heisst er “El Matador”.
Die Anfänge
Sowie für Carlos Mortensen und für viele professionelle Pokerspieler geschieht die erste Begegnung mit dem Spiel, welches mit seiner Eroberung endet, immer auf zufälliger Weise. Im April 2007 sah er, während er sich mit der Leitung einer Bar in einem privatem Club beschäftigte, einige Kunden, die Texas Hold'em spielten und entschied sich, während er auf seine Frau wartete, es zu versuchen. Er hatte 100$ gesetzt und verlor alles, jedoch hatte er beschlossen es erneut zu versuchen. Am nächsten Tag spielte er wieder und gewann während der nächsten vier Tage fortwährend. Zu diesem Zeitpunkt hatte er sich entschieden seinen Arbeitsplatz zu wechseln und sich ganz dem Poker zu widmen.
Nach einigen Monaten entschied er sich in die Vereinigten Staaten zu gehen, um grössere Möglichkeiten als Profi- Spieler zu erhalten. Eine äusserst entschlossene Persönlichkeit und auch sehr flexibel, der immer die Schwächen der anderen Spieler sucht, jedoch genau weiss, dass es an den Tischen Nebenrollen gibt, die auch den richtigen Moment erwarten.
Die Karriere
Die Karriere von Carlos Mortensen ist eine Art des stetigen und schrittweisen Aufstiegs:
- 2000: Nachdem er in zahlreichen Casinos in den USA spielte, entschied er sich 2000 wieder an den WSOP teilzunehmen, indem er es dieses Mal mit seinem eigenem Geld bezahlte. Er erreichte von 512 Spielern den 69. Platz. In der gleichen Ausgabe des Turniers nahm er bei “No Limit Holdem 3.000$” teil und endete unter den 301 Teilnehmern auf dem 7. Platz.
- 2001: Spielte er bei den L.A. Poker Classic und gewann. Im gleichem Jahr gewann er auch das Shooting Stars Turnier . Aber nur einen Monat später, im Mai 2001 als Carlos Mortensen definitiv seinen Platz unter den grossen des Pokers eroberte, gewann er beim Main Event der WSOP 2001 und konnte 1.500.000$ und sein erstes Bracelet mit nach Hause führen.
- 2002: Erreicht er den 4. Platz beim “No Limit Holdem 1.500$” bei den WSOP.
- 2003: Schafft er den 10. Platz bei den L.A. Poker Classic und gewinnt sein zweites Bracelet bei den WSOP 2003 bei “No Limit Holdem 5.000$” und den 3. Platz bei der WPT.
- 2004: Auch in diesem Jahr gab es Erfolge: Er gewann das Turnier Holdem Pot- Limit 1500$, bei dem 212 der besten Spieler teilnahmen und besiegte Doyle Brunson bei der nordamerikanischen Pokermeisterschaft und gewann 1 Million Dollar.
- 2006: Erreichte er das Preisgeld in fünf Veranstaltungen der WSOP und zwei Etappen der WPT.
- 2007: Er schaffte den 7. Platz bei den EPT in Monte Carlo und gewann 88.500 Dollar, die er einen Monat später auf 3.970.415 Dollar erhöhte nachdem er bei der Veranstaltung “25.000$ No Limit Hold'em Championship” der WPT gewonnen hatte. Der letzte Gewinn stellt die höchste gewonnene Summe bei einem Pokerturnier dar, welches nicht bei einer WSOP- Veranstaltung gewonnen wurde.
Zusätzliches...
Juan Carlos Mortensen ist der Sohn eines dänischen Vaters und einer spanischen Mutter. Die ersten 15 Jahre seines Lebens verbrachte er in Ecuador. 1987 liess sich die Familie in Madrid, Spanien, nieder, wo er bis 1997 lebte und dann in die Vereinigten Staaten zog. Im Besitz der ecuadorianischen und spanischen Staatsangehörigkeit, musste er zuerst, nach dem Ablauf des Visums für die Vereinigten Staaten, im Land bleiben. Dies jedoch gab ihm die Zeit die Wertschätzung der professionellen spanischen Spieler zu erobern, die ihm angeboten haben seine erste Teilnahme an der WSOP im Jahre 1999 zu bezahlen und ihm 30%, von dem was er gewonnen hatte, nachliessen.
Etwas zum Nachdenken...
Der Champion behauptet, dass die Konzentration alles ist und genau dieses den Unterschied zwischen gewinnen und verlieren ausmacht. “Nichts ist wichtiger als die Konzentration auf ein Ziel”. Definitiv die Behauptung eines Matadors.











